Heimvolksschule St. Maria

Grund- und Mittelschule Fürstenzell

Klasse 9A

Religion - Liebe und Partnerschaft

Liebe 9. Klassen,

heute gibt es wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lernt diesen und überlegt anschließend:

1. Welcher dieser Punkte ist für mich am Wichtigsten?

2. Kann man hier überhaupt eine Reihenfolge festlegen?

3. Wie sieht für mich eine perfekte Partnerschaft aus?

4. Was ist das Ziel einer solchen?

Über Eure Ergebnisse, die Ihr mir per Mail an korter@heimvolksschule sendet, freue ich mich!

Mit freundlichen Grüßen

T. Korter

 

Voraussetzungen für Partnerschaft

 "Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.“

(Marie Freifrau Ebner von Eschenbach)

Begriffe:

1. Vertrauen

Vertrauen ist der vorbehaltlose Glaube daran, dass man sich auf jemanden verlassen kann. Weiterhin ist Vertrauen das Zutrauen in Zuverlässigkeit, Fähigkeit und / oder Tugendhaftigkeit.

Was hilft, Vertrauen zu gewinnen?

  • Redet regelmäßig und offen miteinander!
  • Sagt, was ihr meint, glaubt, fühlt und macht das, was ihr sagt!
  • Seid ehrlich!
  • Fehler machen ist keine Schande! Geht offen damit um!
  • Lasst euch und gebt euch Zeit!

2. Geborgenheit

Geborgenheit ist das Gefühl der Sicherheit, des Vertrauens. Geborgenheit kommt, wenn man sich aufgehoben fühlt. Viele Menschen verknüpfen mit dem Begriff Geborgenheit Erinnerungen an die Kindheit.

Geborgenheit kann dir auch vermitteln:

  • in einer gemütlichen Ecke zu sitzen und ein gutes Buch zu lesen oder alte Fotos anzuschauen,
  • ein Stofftier oder auch ein echtes Tier in den Armen zu halten,
  • bei Kerzenlicht deine Lieblingsmusik zu hören,
  • in der Natur spazieren zu gehen,
  • mit einem vertrauten Menschen zu reden oder auch still beisammen sitzen zu können,
  • in die Kirche zu gehen oder zuhause zu beten,…

3. Zärtlichkeit

Zärtlichkeit ist Liebkosung, Zuneigung und Fürsorglichkeit. Zärtlichkeiten auszutauschen bedeutet sich streicheln, umarmen, küssen. Eine Mutter kann ihre Kinder mit großer Zärtlichkeit umhegen, sich also sehr liebevoll um ihre Kinder kümmern. Zärtlichkeit heißt auch, dass man sehr sanft mit etwas umgeht: Man kann auch mit großer Zärtlichkeit eine Pflanze berühren.

4. Verständnis

Verständnis steht dem Begriff Einfühlungsvermögen sehr nahe. Dabei geht es darum, sich in jemanden hineinzuversetzen. Dadurch baut man eine tiefere Beziehung zu einer Person auf. Verständnis kann sich auf etwas Bestimmtes beziehen oder auch allgemein: Man kann Verständnis äußern für das Anliegen des anderen und schauen, wie man es einbezieht. Man kann Verständnis haben für die Situation, in der sich ein anderer befindet oder auch für eine emotionale Reaktion eines anderen und deshalb mit Einfühlungsvermögen und Gelassenheit reagieren.

5. Treue

Treue ist eine Tugend, welche die Verlässlichkeit eines Menschen gegenüber einem anderen oder einer Gruppe beschreibt. Treue begründet verbindliche und verlässliche Loyalität und basiert auf Vertrauen und Zuneigung zu einem Gegenüber, welcher beispielsweise ein Partner oder Freund sein kann.

Religion - Umweltschutz - Gebet an den Planet

Liebe 9. Klassen,

heute gibt es wieder eine schöne Arbeit im Rahmen unserer Woche zum Umweltschutz in Reli für Euch. Leider ist diese dieses mal etwas kürzer.

Lest Euch bitte folgenden Liedtext (Gebet an den Planet von Thomas D) durch, gerne könnt Ihr Euch auch dieses Lied über die bekannten Medien anhören und überlegt anschließend, ob der Adressat des Gebets im eigentlichen Sinne der Richtige ist! Wie findet Ihr den Text? Hat Thomas D recht? Wo widersprecht Ihr ihm eventuell sogar?

Anschließend seid Ihr bitte kreativ: Schreibt selber ein kleines Gebet für unseren Planeten! Was liegt Euch hierbei besonders am Herzen? Der Mensch? (allgemein oder nur Deine Freunde und Familie?) Die Tiere? (nur Deine süße Katze oder auch die Spinne, die Du von Papa erschlagen lässt?) Die Pflanzen? (besonders die Erdbeeren oder auch der Brokkoli?) Oder einfach alles? (Wo endet dieser Begriff?)

Ich bin schon gespannt auf Euere Ideen und Lösungen!

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

GebetandenPlanet

Religion - Papst Franziskus - Umweltschutz

Liebe 9. Klassen,

heute gibt es wieder eine schöne Arbeit im Rahmen unserer Woche zum Umweltschutz in Reli für Euch. Dazu lest Euch bitte folgendes Arbeitsblatt zur päpstlichen Enzyklika mit den vier Schlüsselbegriffen durch und beantwortet die Aufgaben zu jedem Punkt!

Ich bin schon gespannt auf Euere Ideen und Lösungen!

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

LaudatoSi

 

Reli - Kirche für die Menschen - Franz von Assisi

Liebe 9. Klassen,

heute gibt es wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Welche zwei Erlebnisse brachten für Franz von Assisi eine spürbare Veränderung?

2. Wie stehst Du zu Franziskus' Zitat „Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.“?

3. Der Natur- und Tierschutz wird immer mehr diskutiert und man hat oft das Gefühl, dass die Menschen entweder extrem dafür oder extrem dagegen sind. Oft sind es jedoch Kompromisse, die getroffen werden müssen. Wie ist Deine Meinung dazu? Gibt es in unserer heutigen Zeit so einen "Wolf", von welchem in dem Text auch berichtet wird?

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Lösungenan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts Hirnnahrung.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

f) Franz von Assisi

Francesco Giovanni war der Sohn eines wohlhabenden Tuchkaufmannes. 1205 beteiligte er sich an einem Feldzug nach Apulien, empfing aber unterwegs im Traum eine Vision, die ihn vom Soldatenleben Abschied nehmen und nach Assisi zurückkehren ließ. Hier pflegte er einen Leprakranken, der ihm begegnet war. Damals galt er als Sonderling und hatte unter Spott zu leiden; er aber ging geduldig durch die Menschenmenge, „mit fröhlichem Antlitz und gütigem Gesichtsausdruck, frei von Feigheit, ohne jede Überheblichkeit"

Während einer Messe im Jahr 1208 vernahm Franziskus in der Kirche San Damiano eine vom Kreuz her zu ihm erschallende Stimme, die ihn aufforderte, in die Welt zu gehen, allem Besitz zu entsagen und Gutes zu tun.

Die Überlieferung berichtet eine für Franziskus typische Geschichte: Ein reißender Wolf versetzte die Umgebung der Stadt Gubbio in Angst und Schrecken. Franziskus ging ohne jeden Schutz zum Wolf in den Wald, nannte ihn seinen Bruder und versprach ihm, für die tägliche Nahrung zu sorgen. So zähmte er ihn, die Leute fütterten ihn freundlich, bis er schließlich an Altersschwäche starb. Für Franziskus ist die ganze Schöpfung Gottes gute Gabe.

Durch Franziskus entstanden schon zu seinen Lebzeiten zahlreiche Klöster. Immer wieder betonen die Zeugnisse Franziskus' sanftmütige Demut allen Menschen und auch der armen Kreatur gegenüber - alle waren ihm Schwester und Bruder, auch Sonne, Mond und Tod, wie es sein „Sonnengesang" ausdrückt.

An Franziskus' Gedenktag wird auch der Welttierschutztag begangen. (04.10.)

Reli - Kirche für die Menschen - Papst Franziskus

Liebe 9. Klassen,

heute müsst Ihr stark sein: Es gibt zwar von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch, aber Ihr müsst weder was abschreiben noch ausdrucken! Bitte seid darüber nicht zu sehr enttäuscht, denn es gibt trotzdem etwas zu tun: Lest Euch bitte auf https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-02/papst-franziskus-menschenhandel-gebetstag-corona-videobotschaft.html die Botschaft des Papstes anlässlich des Weltgebetstages (08.02.) mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Was meint Papst Franziskus mit "Menschenhandel"? Überlege: Wo gibt es diesen noch?

2. Erkläre (a) das Zitat am Ende des Textes: „Es braucht den Mut, legitimen Gewinn mit der Förderung von Arbeitsplätzen und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen zu verbinden. In Zeiten großer Krisen, wie der aktuellen, ist dieser Mut noch nötiger: In der Krise wuchert der Menschenhandel, wie wir alle wissen: Das sehen wir jeden Tag. In der Krise breitet sich Menschenhandel aus; deshalb müssen wir eine Wirtschaft stärken, die auf die Krise nicht kurzsichtig, sondern nachhaltig und standhaft reagiert.”

b) Welche Lösungsansätze kannst Du als einzelner Mensch dazu beitragen?

c) Was müsste die Wirtschaft ändern?

d) Inwiefern könnte der Papst als Oberhaupt der Kirche konkret diese Situation positiv beeinflussen?

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Lösungenan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts "ebbs Guads".

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

Reli - Kirche für die Menschen - Oscar Romero

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Welches Ereignis brachte für Oscar Romero eine spürbare Veränderung?

2. Wie stehst Du zu Romeros Aussage, dass Gottes Gesetz über allem stehen sollte? Fällt Dir dazu auch ein in letzter Zeit immer wieder diskutiertes Beispiel ein?

3. Romero sagte, dass das Wichtige im christlichen Glauben nicht ist, "zum Himmel schauen, an das ewige Leben denken und über die Probleme der Erde hinweggehen." Vielmehr handele es sich darum,  "auf das Kind, auf den Armen, auf den in Lumpen Gekleideten, auf den Kranken einzulassen, in die Elendshütten und Häuser zu gehen und mit ihnen allen zu teilen, den Menschen zu erheben, ihn voranzubringen und ihm zu sagen: 'Du bist kein Abfall. Du gehörst nicht an den Rand. Das Gegenteil ist der Fall: Du hast eine große, große Bedeutung.'" Wie stehst Du zu dieser Aussage? Gib ein konkretes Beispiel aus Deinem Leben, wie Du nach Romeros Vorgabe handeln könntest!

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Lösungenan Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts Hirnnahrung.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

e) Oscar Romero

Oscar Arnulfo Romero y Galdámez wurde in einer kleinen Gebirgsstadt als Sohn eines Fernmeldearbeiters geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. 1942 wurde er zum Priester geweiht. Er war Anhänger der traditionellen kirchlichen Soziallehre und setzte sich für die klassische Armenfürsorge ein. 1977 wurde er zum Erzbischof von San Salvador.

Die Politik in El Salvador war geprägt von Unterdrückung der Arbeiter, der Bauern und Teilen des Klerus durch das Militär und die rechtsgerichteten Herrscherfamilien. Schlüsselerlebnisse waren für Romero das im Februar 1977 von Militärs und Sicherheitskräften verübte Massaker an Demonstranten, die sich auf dem „Platz der Freiheit" in San Salvador versammelt hatten, um gegen den Betrug bei den Präsidentschaftswahlen zu protestieren, und dann im März 1977 die Ermordung des Jesuitenpaters Rutilio Grande, der für die Kirche der Armen arbeitete, und zweier seiner Begleiter.

Er setzte sich nun eindeutig ein für die Armen, Entrechteten und Ausgebeuteten und für Gerechtigkeit und wurde bald schon zur herausragenden Stimme der lateinamerikanischen Befreiungstheologie. Romeros Engagement wurzelte in seiner liebevollen Zuwendung zu allen Menschen. Er lebte einige Zeit im Krankenhaus, um dort todgeweihten Krebskranken ganz nahe zu sein.

Romeros durch den Rundfunksender des Bistums und auch in vielen Ländern Lateinamerikas übertragene Predigten wurden das meisterwartete Ereignis der Woche, es gab in El Salvador kaum ein Haus, dessen Bewohner nicht ihr Radio eingeschaltet hatten, um ihn zu hören. Er traf sich jede Woche mehrere Stunden lang mit einem Team von Priestern und Laien, um über die Situation des Landes nachzudenken, danach brachte er diese Überlegungen in seine Predigten ein und prangerte die Verbrechen des Militärs, der Regierung und der herrschenden Oligarchie an.

In seiner letzten Sonntagspredigt, am 23. März 1980, wandte Romero sich noch einmal direkt an die Angehörigen der Armee, der Nationalgarde und der Polizei: „Brüder, ihr gehört zu unserem Volk. Ihr tötet eure eigenen Brüder unter den Bauern. Wenn ein Mensch euch befiehlt zu töten, dann muss das Gesetz Gottes mehr gelten, das da lautet: ‚Du sollst nicht töten!‘ Kein Soldat ist verpflichtet, einem Befehl zu gehorchen, der gegen das Gesetz Gottes gerichtet ist. Ein unmoralisches Gesetz verpflichtet niemanden."

Am Nachmittag desselben Tages wurde er während der Messfeier am Altar erschossen.

Reli - Kirche für die Menschen - Mutter Teresa

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. In den Armen Christus zu lieben: darin sah Mutter Teresa ihre Lebensaufgabe. Dabei hatte sie alle Arten von Armut im Blick, nicht nur die materielle, sondern vor allem auch die seelische Armut, nicht gewollt und nicht geliebt zu sein:

"Eines Tages ging ich die Straßen Londons entlang, und da saß ein Mann, gekrümmt vor lauter Einsamkeit, wie weggeschmissen. Und ich näherte mich ihm, nahm seine Hand und schüttelte sie und fragte ihn, wie es ihm ginge. Und er setzte sich auf und sagte: "Oh, nach langer, langer Zeit fühle ich die Wärme einer menschlichen Hand. Nach langer, langer Zeit!" Da setzte er sich auf, die Augen voller Freude. Er war ein anderer Mensch, nur weil da eine menschliche Hand war, die ihn fühlen ließ, ja, du bist jemand, jemand, den ich liebe. Das ist etwas, was wir in diesen schrecklichen Tagen des Leidens sehen, also lass uns das sein - die Freude zu lieben."

Lest das Zitat noch einmal genau durch: Was ist in diesem Zusammenhang mit "seelischer Armut" gemeint? Ist Euch schon einmal etwas Vergleichbares passiert?

2. Was können wir konkret von Mutter Teresa lernen?

3. Was meinte sie, als sie sagte: „Ich kümmere mich nie um Menschenscharen, sondern nur um eine Person. Würde ich die Scharen ansehen, würde ich nie beginnen.“? Begründe!

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Beispiele an korter@heimvolksschule schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts einen Schokoriegel.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

d) Agnes Gonxhe Bojaxhiu – „Mutter Teresa"

Agnes Gonxhe Bojaxhiu wurde als Tochter eines Bauunternehmers der albanischen Bevölkerungsgruppe geboren und katholisch getauft. Als sie neun Jahre alt war, starb der Vater überraschend. Immer stärker verspürte das Mädchen den Wunsch, sich in der Mission zu engagieren. Im Alter von 18 Jahren schloss sie sich den „Schwestern der Jungfrau von Loreto" an und erhielt ihre Ausbildung als Missionarin. In Kalkutta (Indien) wurde Teresa zur Lehrerin ausgebildet. Direkt neben der Schule lag ein großes Armenviertel. Am 10. September 1937 zog Teresa sich zurück und entschloss sich, ihr Leben in Zukunft den Ärmsten der Armen zu widmen; als "wichtigsten Tag ihres Lebens" bezeichnete sie deshalb diesen Tag. 1946 begann sie, in Kalkutta unter den Ärmsten im Slum zu leben und zu arbeiten.

1949 schloss sich ein bengalisches Mädchen Teresas Wirken an, sie eröffnete die erste Schule in einem Slum in Kalkutta. 1950 genehmigte der Papst die Gründung der „Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe". Die Ordensschwestern verpflichteten sich, niemals für Geld oder für Wohlhabende tätig zu sein und kümmerten sich in den Elendsvierteln von um ausgesetzte Säuglinge, Kranke, Hungernde und Sterbende. 1952 eröffnete sie ein Kranken- und „Sterbehaus", um die Ärmsten von der Straße zu holen. Dort haben seitdem zehntausende Menschen Hilfe gefunden, mehr als die Hälfte habe Dank der Pflege überlebt, die anderen sind zumindest in Würde gestorben. Noch im selben Jahr konnte das Kinderhaus „Stadt des Friedens" eröffnet werden. Es folgte die Gründung von einer Leprakolonie, von Schulen für Arme, von Entbindungsheimen und einem Heim für ledige Mütter.

Reli - Kirche für die Menschen - Rupert Mayer

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Was versteht man unter "konspirative Kontakte"?

2. Was können wir konkret von Rupert Mayer lernen?

3. Wie stehst du zu dem Zitat aus der Apostelgeschichte (s. blauer Kasten)? Begründe!

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Beispiele an korter@heimvolksschule schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts einen Schokoriegel.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

c) Rupert Mayer

Rupert Emil Mayer wuchs als Sohn eines Kaufmanns in Stuttgart auf. Er studierte Philosophie und Theologie. 1912 kam er als Seelsorger für Zuwanderer nach München und wurde damit einer der ersten Arbeiterpriester in Deutschland. 1914 ging er als Soldatenseelsorger an die Fronten des 1. Weltkrieges und wurde 1917 als erster Feldgeistlicher mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

In den restlichen Kriegsjahren predigte Rupert Mayer wieder in München. In den 20er-Jahren galt er als „die Stimme der Katholiken" in München und wegen seines Engagements für soziale Fragen als „der 15. Nothelfer Münchens". Schon früh erkannte er die Gefahren des heraufziehenden Nationalsozialismus und warnte vor dieser Bewegung. Im Januar 1937 wurde er dann von den Nazis erstmals verhaftet, verweigerte ausdrücklich sein Einverständnis zu einem Redeverbot und wurde schließlich wegen einer Predigt zu sechs Monaten Haft verurteilt.

Wegen „konspirativer Kontakte" wurde er im November 1939 erneut verhaftet, mehrfach verurteilt und sieben Monate im Konzentrationslager in Sachsenhausen in Isolationshaft gehalten. 1940 wurde er freigelassen mit der Auflage eines Predigtverbotes. Nach Kriegsende wirkte er wieder als Seelsorger in München. Aber er war auch am Ende seiner Lebenskräfte, am Allerheiligentag starb er während der Messe vor dem Altar der Kreuzkapelle in der Münchner Michelskirche.

Rupert Mayer wurde am 3. Mai 1987 durch Papst Johannes Paul II. „Priester standhaften Glaubens" seliggesprochen.

 rupertmayer

Reli - Kirche für die Menschen 2

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Was versteht man unter "soziale Randgruppen"?

2. Um welche sozialen Randgruppen sollte sich Eurer Meinung nach die Kirche heute besonders kümmern und warum?

3. Schlag in einem Lexikon nach, was man konkret unter "Zuchthäuser" verstand und erkläre dies kurz!

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Beispiele an korter@heimvolksschule schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts eine Packung Chips.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

 

b) Franziska Schervier

Franziska Schervier, Tochter eines wohlhabenden Nadel-Fabrikanten und Bürgermeisters, Patenkind von Kaiser Franz von Österreich, war schon als Kind von inniger Frömmigkeit und Nächstenliebe geprägt. Nach dem Tode ihrer Mutter und ihrer beiden älteren Schwestern musste sie ab 1833 den Haushalt führen. Schon früh erkannte sie die Probleme der sozialen Randgruppen in der aufkommenden Industriegesellschaft. Als 1840 in ihrer Heimatstadt der Pflegeverein gegründet wurde, half auch sie Kranke zu pflegen und Arme zu unterstützen. Sie stiftete Hilfseinrichtungen, darunter „Johannisküchen" zur Sättigung von Armen, ließ Wohnungen für Arbeiterfamilien erbauen, kümmerte sich um regelmäßigen Schulunterricht für die Arbeiterkinder und pflegte Cholera- und Pockenkranke. Gegen die Widerstände ihres Vaters blieb sie ihrer Berufung treu und trat auch noch in den Dritten Orden der Franziskaner ein.

Nach dem Tod ihres Vaters gründete Franziska an Pfingsten 1845 zusammen mit einigen Gefährtinnen die Genossenschaft der „Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus", dessen Mitglieder die franziskanischen Ideale zu verwirklichen suchten in der vielfachen Hilfe für Bedürftige, besonders in „Zuchthäusern" für Frauen und in der Krankenpflege, auch in der Hilfe für Prostituierte und zum Tod Verurteilte.

Bei ihrem Tod wurde Franziska von der Bevölkerung als „Mutter der Armen" verehrt.

Reli - Kirche für die Menschen

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und beantwortet anschließend folgende Fragen:

1. Was erkennt Bartholome de Las Casas?

2. Schlag in einem Lexikon die unterstrichenen Begriffe "theologisch", "philosophisch" und "juristisch" nach und erkläre diese kurz!

3. Was ist mit "kritisch mit der Eroberung Lateinamerikas" gemeint?

4. Das Lied "Aliens" von Mine und Edgar Wasser (https://www.youtube.com/watch?v=XmKmu2vH-38) bringt Parallelen zwischen der Eroberung Lateinamerikas zu der Jetzt-Zeit sowie einen düsteren Zukunftsausblick. Stelle die drei Szenarien kurz als Tabelle dar und erläutere einen möglichen positiven Ausweg, den ein moderner Bartholome de Las Casas aufzeigen könnte!

Die ersten drei aller neunten Klassen, die mir drei gute Beispiele an korter@heimvolksschule schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts eine Packung Oreo-Kekse.

Da diese Arbeit etwas aufwendiger diesmal ist, belästige ich Euch diese Woche kein weiteres Mal.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

 

Kirche für die Menschen

a) Bartholome de Las Casas

Bartolomé de Las Casas (1484 bis 1566) war ein Dominikanermissionar in den spanischen Kolonien Mittelamerikas. Als Bischof von Chiapas (Mexiko) wurde er zum „Apostel der Indios“, weil er sich für die Rechte der eingeborenen Indio-Bevölkerung einsetzte. Sein umfangreiches Werk, das sich auf theologische, philosophische und juristische Weise kritisch mit der Eroberung Lateinamerikas auseinandersetzt, begründet eine frühe Form modernen Völker- und Menschenrechts und ist daher von ungebrochener Aktualität.

Ab 1506 führte er das Leben eines Grundbesitzers, der sich um die Verwaltung und Vermehrung seines Besitzes kümmerte und war außerdem Priester.

1514 wird Las Casas gebeten, zu Pfingsten die Predigt zu halten. Bei der Vorbereitung stößt er auf eine Stelle aus dem alttestamentlichen Buch Jesus Sirach, die von heuchlerischen Opfergaben, dem schweren Los der Armen und deren ungerechten Behandlung durch ausbeuterische „Blutsauger“ spricht. Las Casas erkennt:

Religion - Basisbewegungen

Liebe 9. Klassen,

auch heute gibt es von mir wieder eine schöne Textarbeit in Reli für Euch. Dazu schreibt bitte folgenden Text in Euer Heft ab (oder druckt ihn aus und klebt ihn dann in Euer Heft ein), lest diesen mit Hirn durch und sucht anschließend im Internet nach konkreten Beispielen (neben "Wir sind Kirche") für Basisbewegungen innerhalb der Kirche. Die ersten drei aller nenten Klassen, die mir drei gute Beispiele an korter@heimvolksschule schicken, bekommen zum Start des Präsenzunterrichts eine Packung Gummibärchen.

Viel Spaß und weiterhin alles Gute!

T. Korter

Basisbewegungen in der Kirche

Unter Basisbewegungen in der Kirche versteht man mehrere Interessensgemeinschaften von Laien und Hauptamtlichen innerhalb der Institution Kirche, die Selbige reformieren möchten.

Beispiele hierfür sind:

  • Die Bewegung Wir sind Kirche ist aus einem 1995 in Österreich gestarteten Kirchenvolks-Begehren hervorgegangen und setzt sich für eine Erneuerung der römisch-katholischen Kirche auf der Basis des Zweiten Vatikanischen Konzils sowie der darauf aufbauenden theologischen Forschung und pastoralen Praxis ein.                                                                                

Ziele:

  1. ein geschwisterliches Leben der römisch-katholischen Kirche,
  2. der Abbau von Klerikalismus und die Stärkung der Gemeinschaft zwischen Laien und Klerikern als Volk Gottes,
  3. die Beteiligung aller betroffenen Gläubigen an Entscheidungsprozessen in der römisch-katholischen Kirche,
  4. die Gleichstellung der Frauen in den Ämtern der Kirche und eine ebensolche Gleichstellung der Laien mit dem Klerus.
  5. die Abschaffung des verpflichtenden Zölibats,
  6. die Verkündigung des Glaubens als Frohbotschaft und nicht als „Drohbotschaft“ sowie
  7. Fortschritte in der Ökumene.

Reli - Kirchengeschichte

Liebe 9. Klassen,

hoffentlich seid Ihr gut in das neue Jahr 2021 gestartet. Ich wünsche Euch Gesundheit und für Eure Quali-Prüfungen heuer viel Erfolg!

Damit wir in Reli weiterkommen mit dem Stoff, bitte ich Euch folgenden Text in Euer Heft abzuschreiben (oder auszudrucken und in Euer Heft einzukleben), mit Hirn durchzulesen sowie kurz die Frage "Warum ist eine Kirchensteuer sinnvoll? Was sind die im Text erwähnten 'vielfältigen Aufgaben' der Kirche" zu beantworten.

Viel Spaß dabei und alles Gute!

T. Korter

Kirchensteuer

Damit die Kirche ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, benötigt sie die engagierte Mitarbeit von Menschen und eine sichere Finanzierungsgrundlage. Diese Grundlage bildet in Deutschland die Kirchensteuer. Die Kirchensteuer ist eine Abgabe der Kirchenmitglieder für ihre Kirche. Die Kirchensteuer beträgt in Bayern acht Prozent der Lohn- und Einkommensteuer. Sie wird über das Finanzamt eingezogen und an die Kirchen weitergegeben.

Die Abgabe wird zwar mit dem mittelalterlichen Zehnt in Verbindung gebracht, sie wurde jedoch erst ab dem 19. Jahrhundert von staatlichen Stellen geschaffen, nachdem den Kirchen im Zuge der Säkularisation* große Teile ihrer materiellen Basis entzogen worden waren.

Die Kirche bewahrt dadurch ihre Unabhängigkeit: Es gibt grundsätzlich keine wirtschaftlich mächtigen Geldgeber, die maßgeblichen Einfluss auf kirchliche Entscheidungen nehmen können.

Eine Studie im Auftrag der deutschen katholischen Bischöfe 1992/93 kam zu dem Ergebnis, dass die Kirchensteuer meist nur noch Anlass sei. So würden sich Katholiken nicht mit der Institution identifizieren, hätten kein Verständnis für die Sexualmoral und würden ihren Vertretern oftmals „Heuchelei“ vorwerfen.

*Mit diesem Begriff ist die Beschlagnahmung und die ohne Genehmigung der Kirche erfolgte Nutzung kirchlichen Eigentums durch den Staat gemeint. Dafür gibt es in der Geschichte viele Beispiele. So wurden in der Französischen Revolution 1789 sämtliche Kirchengüter durch den Staat beschlagnahmt und versteigert.

Soziales 9

Klasse 9 Soziales Slama

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich schicke euch jeden Dienstag Arbeitsaufträge und 1 Kochaufgabe für die Woche.

Also bitte gewissenhaft eure E-Mails checken.

Falls Fragen oder Probleme auftauchen, bitte kurzes E-Mail an mich.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Grüße

S. Slama

Wirtschaft Lorenz

Liebe Schüler*innen mit boZ Wirtschaft!

Ich habe euch allen eine Email geschrieben, in der ich das Vorgehen im Distanzunterricht erkläre.

Zu den regulären Unterrichtszeiten am Montag und Dienstag in der 5. und 6. Stunde findet immer eine Videokonferenz statt mit verpflichtender Teilnahme.

Sollte jemand die Email nicht erhalten haben und sich hierher auf die Homepage "verirren", dann bitte umgehend eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben.

Ein schönes letztes Ferienwochenende und

ein gutes neues Jahr 2021 wünscht euch

Jürgen Lorenz

Corona-Infos

Liebe Eltern! Bitte beachten Sie die Hinweise des Kultusministeriums! Sie finden diese hier.
Auch unser Schulträger SLW stellt stets die neuesten Infos für Eltern und Mitarbeiterschaft online. Klicken Sie hier.


Termine

Hilfsangebote

Eine Übersicht über inner- und außerschulische Hilfsangebote bei Depression und Angststörungen finden Sie hier zum Download.

 

Ein Video zum Thema Belastung Jugendlicher während der Corona-Pandemie der Zentralen Stelle für Reden und Werte sehen Sie hier:

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