Heimvolksschule St. Maria

Grund- und Mittelschule Fürstenzell

 

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Schüler fühlen sich wohl in „Gelber Schule“

18muellerGanz im Zeichen des neuen Schulkonzepts „Gelbe Schule“ stand ein Informationsabend an der Heimvolksschule St. Maria, bei dem Rektor Erwin Müller das von ihm und Coach Stefan Schmid auf den Weg gebrachte und an der Grundschule Plattling mit großem Erfolg praktizierte ganzheitlich orientierte Konzept vorstellte und mit Begeisterung und innerer Überzeugung dafür warb. „Da geht es nicht um eine Methode, sondern um eine Haltung“, so der Plattlinger Rektor, „mit der Grundausrichtung, Menschen als Persönlichkeit zu achten und in ihrer Identitätsbildung zu begleiten.“

In seinem Bestreben, an seiner Schule den Blick noch viel verstärkter auf das einzelne Kind zu richten und für jedes Einzelne das Bestmögliche zu erreichen, erinnerte er sich an seine eigene Schulzeit: nicht Methoden, Lernziele oder Sozialformen blieben in Erinnerung, sondern Lehrerpersönlichkeiten. Deshalb müsse die Lehrkraft genauso wie die Eltern eine Verbindung zum Kind aufbauen, die diesem Sicherheit gebe nach dem Motto „Die ganze Person im Blick“.

Wesentliche Aufgabe von Eltern und Pädagogen sei es in der „Gelben Schule“, das Kind zu unterstützen, dass es über die Verbundenheit den Selbstwert steigern könne. Dies geschehe nach Professor Kuhl, der in seiner PSI-Theorie die willentliche Handlungssteuerung in den Mittelpunkt stellt, über Handlungen und Motive wie das Beziehungsmotiv, das Leistungsmotiv oder das Machtmotiv. Genau hier müsse man ansetzen, das vordergründige Motiv jedes einzelnen Kindes zu erkennen und es dieses auch verwirklichen zu lassen, natürlich in einem klar abgesteckten Rahmen. „Gelbe Schule“ habe nämlich in keinster Weise etwas zu tun mit antiautoritärer Erziehung oder „Laissez fair Stil“. Angelehnt an das „Churer Modell“ gebe es den Schülern zwar größere Freiräume, wie sie ihr Lernziel erreichen wollten, jeder einzelne Schüler werde aber durch individuelle Lernaufgaben und Lernsituationen zum Ziel geführt.

Müller verwies anhand von äußerst positiven Rückmeldungen von Schülern, Lehrkräften, Erzieherinnen und Eltern auf die kleine Erfolgsgeschichte „Gelbe Schule“, die durch Coaching Tage für pädagogisches Personal und Eltern durch Stefan Schmid begleitet werden würden. Viele Schüler meldeten am Ende des vergangenen Schuljahres rück, dass sie viel lieber zur Schule gehen würden und Unterricht viel mehr Spaß machen würde. Auch das Schul- und Klassenklima habe sich deutlich verbessert, denn, „wenn ein Kind sich geschätzt und sicher fühlt, warum soll es dann verweigern, stören oder gar aggressiv werden“, so Rektor Müller.
Abschließend gratulierte der der Heimvolksschule, dass sie sich auf den Weg mache, gelbe Haltung anzunehmen, dass viele Kollegen unterwegs sind, Persönlichkeit und Haltung zu entwickeln, um die ihnen anvertrauten Kinder als ganze Persönlichkeiten wertzuschätzen und ihnen Verbundenheit und Sicherheit zu schenken.
Konrektorin Bettina Mischko dankte Erwin Müller für die Mut machenden Ausführungen. Die Heimvolksschule sei wirklich auf einem guten Weg, was die ausgebuchten Fürstenzeller Coaching Tage mit Stefan Schmid unterstrichen. Auch der Plan, im Unterricht der Grundschule im kommenden Schuljahr mit Co-Kräften zu arbeiten, biete vielfältige Möglichkeiten, die Schüler noch individueller und intensiver zu fördern und auch zu fordern.

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