Heimvolksschule St. Maria

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Elternabend und Projekttag: Sicher im Netz und in der virtuellen Lebenswelt?

19sicherDie Lebens- und Erfahrungswelt unserer Kinder und Jugendlichen finde heute zunehmend im digitalen Raum statt, ihr Auftritt im Internet sei für viele Heranwachsende der zentrale Baustein ihres Selbstwert- und Lebensgefühls, was Erziehung und Pädagogik vor neue, riesige Herausforderungen stelle, so Verena Paradiso, Fachkraft für Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an der Heimvolksschule St. Maria, bei ihrer Begrüßung anlässlich eines Elternabends zum Thema „Sicher im Netz“.

Diese Informationsveranstaltung diene zugleich als Impuls für zahlreiche Projekte in den Wochen bis Weihnachten, in denen Schülerinnen und Schüler fit werden sollten für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und digitalen Medien. Dazu konnte sie mit Bernd Kohlmann von der staatlichen Schulberatungsstelle an der Regierung von Niederbayern einen kompetenten und äußerst wortgewandten Referenten begrüßen, der mit enormer Fachkompetenz, gewürzt mit Humor und gelegentlich auch Sarkasmus, die Zuhörer in eine virtuelle Welt entführte und sie immer wieder mit versteckten Fallen, lauernden Gefahren und hinterhältigen Geschäftspraktiken konfrontierte und verblüffte.

Digitale Medien, so der Referent, übten eine riesige Faszination auf alle Generationen aus, doch vor allem Kinder und Jugendliche begegnen in ihnen große Risiken und Gefahren. Aufgabe von Elternhaus und Schule sei es, die Kinder auf diesem Weg zu begleiten und sie zu betreuen. Damit dies gelinge, seien vor allem Vertrauen und Zuwendung unverzichtbar, denn nur wenn sich Heranwachsende sicher wären, dass sie sich an Eltern und Lehrkräfte wenden könnten, wenn sie über Facebook, Twitter oder so manch andere App in Schwierigkeiten geraten sind, könne größerer Schaden in allen Bereichen am besten minimiert werden. So werde sich wohl kaum mehr was zum Positiven ändern an Zahlen, dass Kinder z. B. bis zum Schuleintritt durchschnittlich 5000 Stunden in YouTube unterwegs sind oder dass 51 % der 6- bis 13-jährigen Kinder regelmäßig mit pornographischen Inhalten konfrontiert werden. Kein Jugendschutzfilter der Welt könne dies zuverlässig verhindern, nur eine vertrauensvolle, ehrliche Atmosphäre zwischen Kindern und Eltern bzw. Pädagogen könnten größere Schäden verhindern. Dies gelte vor allem auch für Challenges wie „Bikini Bridge“, „Din/A4 Challenge“ oder „Belly Button Challenge“, die vor allem jungen Mädchen ein Idealbild eines Körpers erstrebenswert machen, das nahe an der Grenze zu Magersucht oder einer ungewollten Sexualisierung anzusiedeln sei. Nicht zu leugnen sei auch, dass soziale Netzwerke als „Brandbeschleuniger“ für Mobbing bezeichnet werden, erledigen sie doch rund um die Uhr und in extrem schneller Geschwindigkeit die ihnen aufgetragenen Dienste. Auch rechtspopulistische, rassistische oder extremistische Inhalte würden im Netz geschickt getarnt unter das Volk gebracht. So schloss der Referent seine Ausführungen mit der Aufforderung an alle am Erziehungsprozess Beteiligten, zum einen Interesse zu zeigen an den Internetaktivitäten der Kinder und Jugendlichen, zum anderen aber auch unbedingt eine Vertrauensbasis zu schaffen, auf deren Grundlage die Heranwachsenden sensibilisiert und zu kritischen Usern geformt werden könnten.

In hochinteressanten Workshops verblüffte Bern Kohlmann tags darauf die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, indem er ihnen mehrere „Fettnäpfchen“ anbot, um ihnen dann zu dokumentieren, wie sie sich vor diesen schützen könnten. Des Weiteren werden in den kommenden Wochen Planspiele zu Cybermobbing (Bloßgestellt im Netz) in Kooperation mit dem Kreisjugendring durchgeführt. Gleichzeitig werden in einer 20-stündigen Ausbildung Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen zu Net-Piloten geschult, um jüngeren Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dieses Projekt soll ein medienkompetentes Miteinander ohne erwachsenen Zeigefinger unterstützen.

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